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Sonntag, 3. Dezember 2017

Es ist eine vollkommen andere Hausnummer,

ob wir anderen Menschen wertvolle Ratschläge erteilen oder aber diese gut gemeinten Ratschläge selbst umsetzen sollen. Da kommen wir sehr schnell an unsere eigenen Grenzen, die es zu erkennen gilt, um diese Mauern einzureißen und uns von selbstauferlegten Zwängen zu befreien. 


Je entfernter uns Menschen stehen, desto leichter tun wir uns, unsere Grenzen zu setzen und auch für sie einzustehen. Doch selbst auf dieser Ebene kann es vorkommen, dass wir da (noch) nicht für uns einstehen können. Es wird um so problematischer, herausfordernder, je näher uns Menschen stehen. Sehr deutlich kommen diese Mechanismen innerhalb der Familie zu tragen. 
So kann es sehr gut vorkommen, dass wir bei Freunden viel unnachgiebiger sind als bei Familienmitglieder. Wir könnten es auch so umschreiben: Je näher uns Menschen stehen, desto härter sind wir zu uns selbst.

... ohne Zweifel, auch DU bist wunderbar...

Stellen wir uns vor, ein Kind hat zeitlebens seinen leiblichen Vater schrecklich vermisst. Diese Wurzel wurde immerzu tabuisiert, sodass ein traumatisiertes Kind zurückblieb, dass sich in Ängsten und Ohnmachtsgefühlen wiederfand. Als Erwachsener schlüpft diese Person selbst irgendwann im Laufe seines Lebens in die Rolle des Vaters. Wie das Leben so spielt, trennt sie sich von der Mutter der Kinder und erlebt auf diese Weise ein schmerzhaftes Déjà-vu, denn nun wird dieser Mensch von den Kindern abgelehnt. 
Eine Ursache ist sehr oft, dass die Kinder selbst wie in diesem Beispiel sich vom Vater verlassen fühlen und dieses emotionale Leid auf den Vater projizieren. Zudem spielt die Mutter den Kindern noch übel in die Karten, da auch sie ihr Leid vor den Augen der Kinder beklagt und sie somit bestätigt, dass der Buhmann einzig der Vater ist.
Er, der aus eigener Erfahrung weiß, wie schmerzlich es ist, ohne Vater aufzuwachsen, sehnt sich nach nichts anderem als seinen Kindern der liebevolle Vater zu sein, den er niemals hatte.
Aus Angst, die Kinder könnten sich noch weiter von ihm entfernen, greift er nach jedem Strohhalm, der sich ihm bietet, wenn er doch einmal in den Genuss kommt, seine Kinder zu sehen. Unbewusst spüren diese Kinder die Angst des Vaters und haben nun leichtes Spiel, denn er findet sich nun in einem fatalen Abhängigkeitsverhältnis wieder. 

... ein nicht ganz ernst gemeintes, satirisches Video, wie wir auch mit der Angst umgehen können...

Die Lernaufgabe besteht nun darin, sich aus diesen Zwängen zu befreien, die er sich selbst auferlegt hat, weil seine Geschichte ihm bis zu diesem Zeitpunkt keine andere Wahl lässt, als genau so zu agieren. 
Er darf nun lernen, sich seinem inneren Kind zuzuwenden, das immer in dem Augenblick das Regiment übernimmt, sobald er sich in dieser Zwickmühle wiederfindet. Die Fragestellung lautet also: Was braucht das innere Kind just in dem Augenblick, da es wie in der Vergangenheit mit Angst und Ohnmacht reagiert, um sich wieder beruhigen zu können?
Machen wir uns auf die Suche nach unseren inneren Blockaden, um uns aus den Fängen der Vergangenheit zu befreien. 


Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:



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