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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Wenden wir uns dem Leben ab oder zu?

die wenigsten Familienstrukturen sind gesund, mehr Schein als Sein. Wir Menschen neigen dazu, ALLES verstehen zu wollen, doch was tun, wie aussöhnen, wenn das Verständnis sich einfach nicht einstellen will, da alle Menschen, die zu dieser Zerrissenheit beigetragen haben, aufklärende Gespräche mit allen Mitteln vermeiden.


Ich male nun folgendes Szenario an die Wand. Ein Kind wird geboren und vom Vater von Beginn an abgelehnt. Er entzieht sich der Verantwortung als Vater, indem er unauffindbar abtaucht. Die Mutter gibt das Kind zur Großtante - warum auch immer. Als sie drei Jahre später einen Mann kennen und lieben lernt, kehrt das Kind zur Mutter zurück. So entsteht eine Lücke zu den Wurzeln des Kindes für die Dauer von drei Jahren.
Der Schein suggeriert über zehn Jahre der Außenwelt das Bild einer heilen Familie. Das Kind hat Mutter und scheinbar auch einen Vater.
Doch dann bricht dieses Konstrukt von einem Wimpernschlag zum nächsten in sich zusammen, da das so lange gut behütete Familiengeheimnis durch einen Streit zwischen Familienmitgliedern ans Licht kommt.


... dieser Igel vertraut dem Leben...

Das verstörte Kind bleibt mit all seinen verletzten Gefühlen zurück. Seine nun entfachte Sehnsucht, einen würdigen Platz in der Familie zu erhalten, wird von allen Seiten torpediert. Es fühlt sich von nun an als drittes Rad am Wagen.
Als dieses Kind, inzwischen sind vierzig Jahre ins Land gezogen, nun als Erwachsener den Vater findet, wird es von ihm ein zweites Mal abgelehnt.
Wieder erfährt dieser Mensch die Entwürdigung mit allen Gefühlssensationen, die diese mit im Gepäck hat.
Es scheint, der Mantel des Schweigens, der über diese Geschichte von allen Beteiligten gelegt worden ist, lässt sich nicht lüften.
Was also tun?
Wir bedienen uns nun eines Bildes. Stellen wir uns vor, wir stehen vor einer Wand, die den Mantel symbolisiert. Was also können wir in dieser Situation tun?
Der Erwachsene hat nun dreißig Jahre seines Lebens damit verbracht, alles in Bewegung zu setzen, um diese Wand bröcklig werden zu lassen. Vergebens!


... wir dürfen uns erlauben, unsere Gefühle zu zeigen, auch wenn genau das manchmal auf Verwunderung stößt...

Wir können versuchen, diese Wand weiterhin mit brachialer Gewalt aufzubrechen, dann würden wir dem Muster folgen, dem wir bis zu diesem Zeitpunkt erfolglos gefrönt haben. Das wäre Lebens verneinend, denn wir verpuffen unsere wertvolle Lebensenergie für nichts und wieder nichts. Wir haben bis in die Gegenwart bereits alle unsere Mittel ausgeschöpft. Es macht irgendwann keinen Sinn mehr, dass wir uns eine Enttäuschung nach der anderen abholen.
Oder aber, wir drehen der Wand dem Rücken zu, drehen uns nach recht oder nach links. Und verbleiben 180 Grad, um einen Weg zu finden, der uns nun gut tut. Sinnbildlich haben wir 180 Möglichkeiten. 
Finden wir uns zuliebe heraus, welche neue Position wir heute einnehmen wollen.
Jede ist gewiss besser, im Sinne von wir verpulvern nicht mehr unsere wertvolle Energie, als mit aller Macht am Alten festzuhalten.


Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:




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