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Dienstag, 12. Dezember 2017

Gekränkter Stolz kann Menschen in den Selbstmord treiben...

in meinem gestrigen Blog war das Thema "Kränkungen machen auf Dauer gesehen krank!" Eine Kränkung, die mit Stolz gepaart wird, treibt Menschen sogar in den Selbstmord. Warum ist das so?


Wir Menschen stehen ständig vor der Herausforderung, unsere eigenen Grenzen kennen zu lernen, sie selbst zu respektieren und für diese auch einzustehen. Tun wie das nicht, laufen wir zwangsläufig Gefahr, dass unser Körper uns zwingt, inne zu halten. 
Dann geht es darum, die Symptomatik zu übersetzen. So deuten permanente Rückenschmerzen beispielsweise darauf hin, dass wir uns zu viel aufgebürdet haben. Ziel ist es also, den Ballast sukzessive abwerfen zu lernen. Das gelingt uns, indem wir aufrichtig in unseren Körper spüren und die Signale, die er sendet, auch ernst zu nehmen.


... bestimmt unser Karma unseren Lebensweg?... aus dem Zen...

Eine mögliche Konstellation möchte ich hier aufzeigen, um zu verdeutlichen, warum ein gekränkter Stolz Menschen so weit treiben kann, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Allein die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Freitod ist als bedenklich einzustufen.
Ein Kind, das auf der Suche nach seinen Wurzeln immer wieder ausgebremst wird, indem das Thema des vermissten Elternteils rigoros tabuisiert wird, schnallt sich sinnbildlich gesprochen nicht nur sein eigenes Päckchen auf den Rücken, das da lautet "Sehnsucht", sondern auch das, welches dem verlassenen Elternteil gehört.
So treibt das Kind die sehnende Suche nach Liebe und Geborgenheit an, jedoch findet es keine Ruheinsel, auf der es sich mit seinen Gefühlen der Wut, Traurigkeit, Verzweiflung und Ohnmacht wegen der Tabuisierung angenommen fühlt. Da das Elternteil, bei dem das Kind aufwächst, seine verletzten Gefühle (unbewusst) dem Kind übergibt, trägt die kleine zarte Seele sehr früh sehr schwer.
Trifft das Kind als junger Erwachsener nun trotz aller Widerstände auf den Elternteil, das es immerzu schrecklich vermisst hat, und erfährt nun die Ablehnung dieser "Sehnsucht", bricht der oder die Suchende nun sinnbildlich unter der Last zusammen. Das kann sich sogar in einem Bandscheibenvorfall äußern.


... eines Tages werden wir alle sterben... na und?... könnte nun der suizidale Gedanke schreien... 

Das Bild wird genährt, dass dieser Mensch wertlos ist, ungewollt, abgelehnt. Ganz gleich, welche Türen diese zutiefst verletzte Person aufzustoßen versucht, sie werden ihr vor der Nase zugeschlagen.
Resignation macht sich zunehmend breiter!
Und nun kommt der gekränkte Stolz zum Tragen. Die Frage stellt sich: Wer würde uns vermissen, wenn wir nicht mehr auf diesem Planeten wären?
Als letzte Option kann uns sozusagen nun der Gedanke des Selbstmords in den Sinn kommen. Die Intention: Wir sammeln nochmals, letztmalig die gesamte Aufmerksamkeit auf uns, als letzten Hilfeschrei sozusagen, die Not des sehnenden Suchenden zu befriedigen.
Lassen wir es nicht so weit kommen, denn es ist möglich, unsere verletzten, kindlichen Anteile als Erwachsene "nach zu beeltern". Ein mühsamer Weg, doch wenn wir an unserem Leben hängen, sollten wir diesen Weg einschlagen, um Erleichterung zu verspüren, indem der Druck, den die Resignation in uns hervorruft, nachlässt. 


Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:



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