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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Die Kraft folgt der Aufmerksamkeit…

oder… wie nicht gelebte Gefühle von unseren Mitmenschen unbewusst empfangen werden, sodass sie die Gefühlssensationen, die wir uns verbieten, für uns ausagieren. Und wie uns diese Erfahrungen, wenn auch schmerzlich empfunden, heute sehr dienlich sein können. 


Beobachten wir Babys, die bei positiver Zuwendung mit einem freudigen Lächeln reagieren, dann wird uns bewusst, dass wir von Geburt an mit einem intuitiven System ausgestattet sind, das dem Überleben dient. Denn sind wir dem Neugeborenen gegenüber nicht wohlgesonnen, dann wird es mit heftigem Schreien auf die potentiell bedrohliche Gefahr reagieren. 
Mal angenommen, die Eltern hatten kurz bevor dem Kind die Flasche gereicht werden soll, eine Meinungsverschiedenheit. Die nachschwingenden Gefühle werden vom Kind wahrgenommen, auch dann, wenn vielleicht sogar durch das Aufsetzen eines freundlichen Gesichts versucht wird, die Wut und den Ärger zu verbergen,. Ganz gleich, wie sehr wir versuchen, unseren Unmut zu verbergen, die Spiegelneuronen, mit denen uns die Natur ausgestattet hat, erlauben keine Täuschung. 


... von heute an beginne ich ein neues Leben...
... ich war mir bis jetzt nicht bewusst, dass das Muster für meine Interpretationen in meinem eigenen Garten gewachsen ist...
eine inspirierende Reise wünsche ich euch...

Wenn nun während der Entwicklung des Kindes Wut mit einem negativen Vorzeichen besetzt worden ist, soll bedeuten, uns wurde diese Gefühlsregung fortwährend verboten, dann wird das Kind unbewusst nach Möglichkeiten eines Ventils suchen. 
Denkbar wäre, es agiert sie auf einer anderen Bühne aus als auf dieser, wo sie angebracht wäre. Könnte bedeuten, es schlägt und mobbt Gleichaltrige. 
Oder aber es schafft sich durch Dissoziation oder Derealisation einen sicheren Puffer zwischen sich und der Gefahr. 
Was früher als Überlebensstrategie hilfreich war, kann uns als Erwachsene mit solch einem entwickelten Abwehrmechanismus wenig bis überhaupt nicht alltagstauglich machen. 
Denn verwickeln wir uns in einen Konflikt und reagieren wie auf Knopfdruck dissoziativ, daher kann dieses Verhalten in unserem Gegenüber heftigste Wut auslösen. Der springende Punkt ist, es agiert die Wut aus, die wir uns vor langer Zeit verboten haben und bis heute zu verbieten. 

... ein schüchterner Kuss zwischen Hund und Katze... 

Oftmals reagieren die Betroffenen neben der erlebten Ohnmacht, die ihnen sehr vertraut ist, mit Traurigkeit. Sie hat sich als Mantel über die Wut gelegt. 
Wir können also die Reaktionen unserer Mitmenschen dazu nutzen, um uns bewusst zu machen, welcher Anteil der vom Gegenüber als Päckchen hingereichten Wut tatsächlich für uns bestimmt ist und welcher Teil nicht zu uns gehört. 
Manchmal macht es sogar Sinn, das Wutpäckchen einfach in der Mitte zu belassen. 
Finden wir es heraus! 


Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:




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